Camargue

Die Camargue ist eine der schönsten Naturregionen Europas. Wir beschreiben das Naturparadies Camargue im Rhônedelta von einer neuen Seite.

Die Camargue ist ein gut 930 Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet in Südfrankreich und damit etwas größer als Berlin. Weiße Wildpferde, schwarze Camargue-Rinder, eine artenreiche Wasservogelwelt, seichte Teiche und Salinen sind eng mit ihr verbunden. Sie ist eine weite, unwirklich erscheinende Ebene aus Sümpfen und Lagunen an der Mittelmeerküste.

Die Camargue im landschaftlichen Überblick

Tamarisken in der Camargue

Zwischen den Armen der Rhône und der Petit Rhône liegt die dünn besiedelte Camargue, die Grande Camargue. Zum regionalen Naturpark Camargue gehört auch ein Teil der Petite Camargue, die sich westlich der Petit Rhône erstreckt sowie ein Küstenstreifen. Je tiefer man in die Camargue vordringt, desto weiter wird die Ebene.

Die landwirtschaftlich genutzten Flächen um Arles gehen in die vogelreichen Feuchtgebiete um den Étang de Vaccarès, einem Brackwassersee mit der Beobachtungsstation "La Capelière", die Salzlagunen sowie in die Sandstrände über.

Auf einzigartige Weise sehen Sie hier, wie sich die Natur anpassen kann. Die Rhône hat diese Landschaft in unzähligen Jahrhunderten durch Überschwemmungen und Ablagerungen erschaffen. Der allgegenwärtige hohe Salzgehalt lässt nur spezielle Pflanzen gedeihen, wie die Tamarisken, die mit ihrer Farbenpracht unvergesslich in Erinnerung bleiben.