Bayeux
Außer dem berühmten Teppich von Bayeux hat die Kleinstadt in der Normandie noch einiges zu bieten. Alle Infos.
Bayeux ist eine historisch bedeutsame Kleinstadt in der Normandie. Sie liegt 30 km nordwestlich von Caen unweit der Ärmelkanalküste. Dank ihrer reichen Geschichte verfügt die Stadt über viele Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnend machen. Hier erfahren Sie mehr über Bayeux und seine Geschichte.
Römer und Normannen
Die Ursprünge der Stadt gehen auf die Römer zurück. Unter dem Namen Augustodurum war Bayeux wichtiger Verwaltungsmittelpunkt in der römischen Provinz Gallien. Im dritten Jahrhundert wurde die Stadt gegen einfallende Sachsen befestigt, Reste der Befestigungsanlagen sind noch erhalten. Ende des 9. Jahrhunderts erfolgte dann die Eroberung durch die Normannen. Sie prägten die weitere Stadtentwicklung. So geht der Bau der Kathedrale von Bayeux im 11. Jahrhundert auf einen normannischen Bischof zurück. Trotz der Wechselfälle der Geschichte blieb Bayeux in den folgenden Jahrhunderten weitgehend unzerstört. Auch die Landung der Alliierten in der Normandie im Jahr 1944 überstand die Stadt unbeschadet. Dem Ereignis ist heute ein eigenes Museum in der Stadt gewidmet.
Historisches Zentrum von Bayeux
Dank der Gunst der Geschichte ist das historische Stadtbild, das sich um die Kathedrale herum entwickelt hat, bis heute erhalten. Zu sehen sind zum Beispiel das Stadtpalais aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die alte Pfarrkirchen und das historische Gerberviertel. Unbestritten bedeutendstes Bauwerk ist die Kathedrale im Zentrum.