Die Geschichte Franche Comté
In der früheren Geschichte wurde die Franche-Comté von dem Volksstamm der Sequaner besiedelt.
In der früheren Geschichte wurde die Franche-Comté von dem Volksstamm der Sequaner besiedelt. Ihre Hauptstadt Vesantio befand sich an der Stelle des heutigen Besançon.
Zur Zeit der Völkerwanderung wurde die Franche-Comté von Burgundern besiedelt und gehörte seit 534 zum Fränkischen Reich. Später gehörte das Gebiet zum Königreich Burgund, mit dem es 1034 nach dem Tode des kinderlosen burgundischen Königs Rudolf III. an das Heilige Römische Reich fiel.
1169 trennte Friedrich Barbarossa das Gebiet vom übrigen Burgund ab und erhob es zur Pfalzgrafschaft. Die Bezeichnung Freigrafschaft (auf französisch la Franche-Comté) ist erst seit dem 14. Jahrhundert bezeugt.
1361 fiel das Land an die Grafen von Flandern und kam 1384 mit diesem zum Länderkomplex des Hauses Burgund. Nach dem Tod Karls des Kühnen in den Burgunderkriegen mit der Eidgenossenschaft verzichteten diese für 150'000 Gulden auf ihre Ansprüche auf die Freigrafschaft.